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Was wirkt bei einer Nasennebenhöhlen-Entzündung?

 

© Dragana Gordic AdobeStock 219421669
 
 
Der Herbst kann mit den bunten Blättern und sonnigen Tagen zwar sehr schön sein, leider ist die kalte Jahreszeit aber auch Erkältungszeit. Ein gewöhnlicher Schnupfen ist bereits lästig, leider kann er noch unangenehmere Folgen haben und eine akute Nasennebenhöhlenentzündung, auch als Sinusitis bezeichnet, nach sich ziehen. Dabei entzünden sich die Schleimhäute in den Nasennebenhöhlen. Die Betroffenen verspüren dann meistens ein Druckgefühl im Kopf, haben Kopfschmerzen oder das ganze Gesicht schmerzt, die Nase ist verstopft oder läuft, auch Fieber kann auftreten.

 

In der akuten Variante wird man eine solche Sinusitis glücklicherweise verhältnismäßig schnell wieder los, es kann jedoch auch vorkommen, dass die Entzündung chronisch wird. Es ist also auf alle Fälle besser, die Entzündung schnell zu behandeln, schon alleine, weil die Beschwerden letzten Endes auch sehr unangenehm sind.

Die wirksamste Behandlung einer Sinusitis kann in jedem Fall der Hausarzt verordnen. Häufig wird Kortison eingesetzt, in einigen Fällen können tatsächlich Antibiotika erforderlich sein, deswegen ist es in jedem Fall sinnvoll, den Arzt aufzusuchen.

 

Um die Behandlung einer Nasennebenhöhlenentzündung zu unterstützen, gibt es eine ganze Reihe von Hausmitteln. Eines der einfachsten Mittel ist viel Flüssigkeit. Wenn die Nase läuft, werden auch Erreger mit dem Sekret ausgeschieden. Viel trinken sorgt dafür, dass eben dieses Sekret flüssig bleibt und ablaufen kann und nicht hartnäckig die Nase verstopft. In diesem Zusammenhang sollte man auch auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen achten. Dies hat auch eine vorbeugende Wirkung, denn wenn die Luft zu trocken ist, führt das entsprechend dazu, dass auch die Schleimhäute austrocknen und Erreger leichteres Spiel haben. Hat die Infektion erst einmal begonnen, ist es umso wichtiger, keine zu trockene Raumluft entstehen zu lassen.

Viel trinken ist gut, das Richtige zu trinken, ist noch besser. Einige Heilpflanzen-Tees unterstützen den Körper zusätzlich bei der Bekämpfung der Infektion, indem sie beispielsweise entzündungshemmend wirken und den Abtransport des Sekrets anregen. Dazu zählen unter anderem Lindenblüten, Ingwer, Holunderblüten und Thymian.

 

Unter Umständen kann Wärme helfen. Je nachdem, wie sich die Entzündung entwickelt, kann Kälte aber als angenehmer empfunden werden. Ob Wärme hilfreich ist, kommt also tatsächlich auf den Einzelfall an. Grundsätzlich wird aber durch Wärme die Durchblutung gesteigert und die Heilung unterstützt. Wärmebehandlungen sind zum Beispiel durch eine Infrarot-Lampe möglich, hier muss man jedoch unbedingt vorsichtig sein und darauf achten, ausreichend Abstand einzuhalten und die Augen zu schützen, denn selbst bei geschlossenen Lidern ist das Infrarot-Licht nicht ungefährlich.

 

Ein weiteres Hausmittel ist die Inhalation. Dazu kann man Kochsalz verwenden, es gibt aber auch verschiedene Heilpflanzen und ätherische Öle, die hilfreich sind. Verwendbar sind zum Beispiel Minze, Kamille, Thymian, Lavendel oder auch Eukalyptus. Verzichten sollte man auf dieses Mittel, wenn man allergisch oder auch nur empfindlich reagiert. Auch bei kleinen Kindern gilt es, einiges zu beachten. Für Kleinkinder unter zwei Jahren sind ätherische Öle tabu, bei älteren Kindern sollte man noch immer Rücksprache mit dem Arzt halten.

Sowohl zum Vorbeugen von Schnupfen, als auch als unterstützend bei der Behandlung einer Sinusitis sind Nasenduschen geeignet. Dabei spült man Erreger praktisch einfach aus.

 

Wirksam gegen Sinusitis sind auch verschiedene Nasensprays. Am besten lässt man sich ein geeignetes Mittel vom Arzt verschreiben. Die Sprays haben meistens einen Nachteil: Man sollte sie nicht länger als ungefähr eine Woche verwenden, damit es nicht zu Gewöhnungseffekten kommt. Zur Daueranwendung sind Nasensprays auf keinen Fall geeignet, denn über längere Zeit drohen Schäden an den Schleimhäuten. Bei der Anwendung gilt es also unbedingt, sich an die ärztlichen Anweisungen zu halten.

 

Mit der ärztlichen Behandlung und einigen unterstützenden Maßnahmen klingt eine akute Sinusitis in überschaubarer Zeit wieder ab. Bei vielen Betroffenen wird die Entzündung innerhalb von zwei Wochen deutlich besser. Lassen die Beschwerden nicht nach und wird die Entzündung chronisch, stecken oft Polypen dahinter, die man entweder medikamentös behandeln kann oder durch eine Operation.
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